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Montage 2012: Lean Management für Fortgeschrittene

Hannover / Stuttgart, 13. Januar 2012

Am 7. und 8. Februar fand die 11. Jahrestagung des Management Circle die »Montage 2012« in Stuttgart statt. Circa 75 Unternehmensvertreter, vorrangig aus dem Serienumfeld, tauschten sich über zukunftsfähige Konzepte für eine schlanke und flexible Montage aus. Die Lean-Management-Größe Hitoshi Takeda sowie zahlreiche Experten berichteten über ihre Gedanken und Erfahrungen mit Lean Methoden und entsprechende Strategie im Umfeld der Montage. Lange Rüst- und Durchlaufzeiten, unübersichtliche Materialpuffer an der Linie und unzureichende Umsetzung des Prinzips One-piece-flow führen zu Verschwendungen in der Montage. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Produktionssystems ist jedoch immer noch der Mitarbeiter.


Hier setzte Dr.-Ing. Lars Vollmer, Inhaber der Vollmer & Scheffczyk GmbH, mit seinem Thema »Wissen ist Gut. Aber erst Machen Macht besser!« an und sorgte damit für reichlich Gesprächsstoff unter den Teilnehmern. Geht es nach ihm, müssen drei Punkte erfüllt werden, damit aus Unternehmen erfolgreiche Umsetzer werden.  

  1. Systemgestaltung. Wir müssen die Black Box auflösen – mit den Mitarbeitern gemeinsam. Also: Wie muss das Unternehmen bzw. der Bereich in 12 Monaten aussehen, um 20 % mehr Leistung zu ermöglichen? Welche substanziellen Änderungen werden dafür erforderlich sein, wen brauchen wir noch zur Umsetzung? Und dann erst die Maßnahmenableitung.
  2. Umsetzungsevents. Keine Projekte. Statt dessen konkrete Umsetzungstage. Nicht so viel reden. Machen. Ein Thema, ein Team, 3–5 Tage. Nichts aufschieben. Und das Ganze regelmäßig.
  3. Tägliche Verbesserung. Schaffen wir eine Umsetzungsgewohnheit – für alle Mitarbeiter. Jeden Tag, kleine Gruppen, selbstständig, eigenverantwortlich. 5 Minuten täglich reichen schon, um den Blick für Verbesserung zu schärfen und Veränderung zur Gewohnheit zu machen.

Die Zauberworte lauten Geduld und Konsequenz. »Diese Umgestaltung ist nicht von heute auf Morgen möglich. Wir müssen alte Gewohnheiten aufbrechen und neues Handeln konsequent umsetzen«, so Vollmer.  Wie Führungskräfte diesen Weg angehen können, beschreibt Lars Vollmer unter anderem in seinem Notizblog.