Willi Winkelmüller lernt eine effektive Methode, aber eigentlich hat er keine Zeit für so etwas
„Schon wieder was Neues. Als hätten wir mit unserem Tagesgeschäft nicht schon genug zu tun“, beklagte Winkemüller sich noch einen Abend vor Abreise zum Führungskräftetraining nach St. Gallen bei seiner Frau.
Sein Unternehmen, der Maschinenbauer Höftig, hält aber was von Qualifizierung und Veränderung. Deshalb schickten sie ihn auch auf den teuren Workshop. Golfen inklusive. „In entspannter Atmosphäre Neues lernen…“, so stand es in der Einladung. Und es stimmte. Eine beeindruckende Landschaft, erstklassiges Hotel, gutes Essen und ein kompetenter Trainer erwarteten Winkemüller in St. Gallen. Trotz des schlechten Wetters – es regnete fast ununterbrochen – hatten alle drei lehrreiche Tage und Spaß. Denn wann kommt man sonst schon dazu, Papierschwalben zu bauen, ohne dafür belächelt zu werden? Doch eher selten. Es sei denn, man hat ein Kind. Ansonsten sieht es schon ein bisschen blöd aus.
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